Im November verkündet FALKNER jeden Sonntag auf Ö1 ein Manifest.
Ein Reagieren auf und Kreieren der Wirklichkeit/Welt via Manifest.
FALKNERs ganz konkrete Wirklichkeitsgestaltung:
Bringt mir den Kopf von!

1., 8., 15., 22. und 29. November
ab 18.15 Uhr: Ö1 / „ex libris"

FALKNER spricht verlangt.
In Sehnsucht über die Welt kommen.
Volk steht auf Sturm bricht los!

Das Manifest: Die performative Dimension der Sprache. Manifeste sind intentional, wollen eine neue Realität erschaffen, sind die Offenbarung eines Willens. Ein utopisches Ausgreifen über die Wirklichkeit hinaus, utopischer Überschwang als Antriebskraft. Kein Abwägen. Kein Dafür oder Dagegen. Letztlich, sich jenseits jeglicher Moralität verorten.

Etwas kommt über die Stadt das Land die Welt ...

 

MANIFEST-33  vom 29. November 2009:

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MANIFEST-32  vom 22. November 2009:

Manifest-32.WAV
 

MANIFEST-31  vom 15. November 2009:

Manifest -31.WAV

MANIFEST-30  vom 8. November 2009:

Manifest-30.WAV

MANIFEST-29  vom 1. November 2009:

Manifest-29.WAV

Foto: FALKNER

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VIDEO POESIE
Dokumentationsformen von Performances

Im Okt/Nov. 2009 unterrichte ich an der Schule für Dichtung erneut eine Klasse.

In Kooperation mit dem Institut für Sprachkunst / Universtität für Angewandte Kunst, Wien.

Dramaturgische Konzeptionen mit denen man das Material einer mehrstündigen Performance in ein eigenständiges Produkt (videoclip, Kurzfilm) umsetzen kann. Zielgruppe sind Studenten & Künstler, die in den Feldern Literatur, Performance, Film, Schnitt, Produktion etc. arbeiten. Insbesondere jene, die sich mit den Dokumentationsformen von (mehrstündigen) Performances befassen.
Basismaterial: Im Rahmen der Klasse „Das Manifest. Der Manifestierende. Zum intentionalen und performativen Impetus von Texten" und der Schlussperformance von Michaela Falkner und ihren Studenten „An Angel went up in Flames. Ein todernstes Spiel vollführen ..." (sfd 2008) entstandenen Videoaufnahmen.

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Foto: sfd   An Angel went up in Flames (auf dem Balkon der Schule für Dichtung 2008)

Bild- und Tonmeister: Didi Sommer.
Ort: sfd - Schule für Dichtung, Wien.

Anmeldung ab sofort: Schule für Dichtung

Manifest 27 / ZURECHTGEHAUEN. Dann hat er das Haus abgebrannt

Im Rahmen des "Farewell Sigrid Gareis". Mit Performances, Reden, Songs, Videobotschaften etc. aus ganz Europa bespielen wir die Halle G im Museumsquartier.

26. Juni 2009 - 19.30 Uhr im Tanzquartier Wien, Museumsquartier Halle G

Am zweiten Tag musste die Performance abgebrochen werden.
Falkner ist an ihrer utopischen Konzeption, das MAK-Terrassenplateau sowie den Regen und die Kälte zu bezwingen gescheitert!!

DAS FLEISCH HINKT DEM WORT GEWALTIG HINTERHER!

Foto: Estelle Vialle 

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ACCORDING TO HUNTING RULES. Yearning Creatures #2

120-stündige Performance/Installation

auf dem Terrassenplateau im MAK, Museum für Angewandte Kunst Wien.

15. Mai 00.00 Uhr bis 19. Mai 24.00 Uhr

Schlussperformance/Epilog: am 19. Mai 2009 ab 22.00 Uhr.


Thumbnail image for Thumbnail image for according to hunting rules 060.JPGfoto: FALKNER 

„ACCORDING TO HUNTING RULES. Yearning Creatures #2" ist eine kreatürliche, sprachlich vermittelte Skulptur, die Installation Falkners als „Fleisch gewordenes Wort".

Falkner bemächtig sich hierin für 120 Stunden des Terrassenplateaus (Peter Noever) im MAK Garten, schreibt sich via Text und Körper in diesen Betonwall ein, der vor allem durch seine rohe hermetische Materialität besticht. - Einen Monolog an einem Bauwerk vollführen!
In diesen 120 Stunden wird ein Geflecht aus Text, Wort und roter Wolle, ein Netz/Achsen über das Terrassenplateau gelegt, wird dieses komplett vereinnahmt.

Diese Yearning Creature zieht ihre Spur, Kreidestriche, Textfragmente, Blut, Teile ihres Kleides, eine Weltformel, sowie ein roter Wollfaden. Kriecht in jede Fuge dieses Bauwerkes. Die Aspekte Dauer, Ausharren, sich Aussetzen und an die Wand zu stellen, sind bestimmend. 120 Stunden bedeuten eine unendliche Langsamkeit vor der existentiell angepackten Augenzeugenschaft Wiens.
Während dieser 120 Stunden wird Falkner nicht schlafen, nicht essen, nur nachts etwas Wasser zu sich nehmen, wird sie unaufhörlich ihre Spur ziehen. Der Anfangs unversehrte Körper ist nach 120 Stunden enorm gezeichnet, ein sehr körperliches sich einschreiben in diesen Betonwall hinterlasst auch an ihm entsprechende Verletzungen/Spuren.
Während dieser 120 Stunden ist Falkner zudem mit Kontaktmikrophonen „verkabelt", diese Yearning Creature übermittelt den Betrachtern/Besuchern/Passanten also beständig Geräusche ihrer handfesten Auseinandersetzung, ihres Losgehens auf dieses Baumwerk. Eine Tonspur, die auch Teil der Schlussperformance/Epilog sein wird, bei der u.a. Manifest-24 verkündet wird.

Das Terrassenplateau wird zum Ort einer Utopie. Utopisches ist eine ortlose Wirklichkeit, also macht sich Falkner zum Ort, ist Träger, Protagonist einer Utopie. Das „Ich" als Sehnsuchtsort, als Sehnsuchtsfigur. Ein Akt der Stellungnahme! Eine Manifestation.
 

28. Jänner 2009, 19.30 Uhr im Literaturhaus Wien

Buchpräsentation / Lesung / Gespräch / Musik

KALTSCHWEIßATTACKEN
Requiem für vor Euphorie aufgeschlagene Knie
(Residenz Verlag 2009)

Einführung: Günther Eisenhuber (Lektor/Residenz)
Lesung: Michaela Falkner
Gespräch: Johanna Schwanberg (Kunsthistorikerin und Kunstkritikerin) spricht mit der Autorin und ihrem Lektor über die Schnittstelle Sprache/Text und Körper/Performance im Werk von Michaela Falkner.
Musik: Nummernkerl (Künstler, Musikvorspieler und Gestalter des Buchcovers von „Kaltschweißattacken)
Buffet: Schokoladekuchen & Schnaps

 

Die Hölle der Mutterschaft, der Tod der Liebe: ein Requiem für vor Euphorie aufgeschlagene Knie.

Sie ist wegen Ivan gekommen, für ihn ist sie hier, Ivan ist ihre Heimat, der Ort ihrer Wünsche und Sehnsüchte, der großen Idee von Liebe. Doch als sie schwanger wird, zuerst ein Kind dann drei, ist Ivan der, der diese Idee verraten hat, ihre Liebe wird zur Obsession, geht unter in Exzessen der Gewalt. Denn der Verrat verlangt nach Rache, und die Rache ist so leidenschaftliche wie die Liebe so brutal wie das Begehren.

„Ich bin die Mutter. Ich habe sie geboren ich kann mit ihnen machen was ich will."

Michaela Falkner erzählt vom Tod einer Liebe mit der Theatralik einer griechischen Tragödie. Und sie macht gleichzeitig in seiner ganzen Ungeheuerlichkeit den alltäglichen Schrecken eines Familiendramas erkennbar. Diese Autorin hat den unbedingten Mut zur großen Pose, zum eisigen Pathos der Zerbrechlichkeit und der Grausamkeit.



YouTube Direktlink: http://www.youtube.com/watch?v=IP_aa8hHcEM&fmt=18

72-stündige Performance/Installation
23. September 00.00 Uhr bis 25. September 24.00 Uhr
 

72-stündige Performance / Installation

im Forum Stadtpark, Graz.

23. September 00.00 Uhr bis 25. September 24.00 Uhr.

Schlussperformance/Epilog: am 25. Sept. 2008 ab 21 Uhr.

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Foto: Erwin Peter Pani

Anrührende kreatürliche, sprachlich vermittelte Skulpturen, die Installation meiner Selbst als „Fleisch gewordenes Wort", die sublime Schönheit des Geworfenen. Sätze als kraftvolle Hymnen. Das Prinzip Verausgabung. Ein Duktus wird zur Bühne. Ich bemächtige mich hierin für 72 Stunden des FORUM STADTPARK.
Yearning Creature #1 ist nackt, schutzlos, setzt sich aus, zieht eine Schleifspur via Text- und Formelfragmente, Manifeste, Blut und Kreide, ist mit Kontaktmikrophonen verkabelt und erzeugt so zudem eine permanente Tonspur der nicht zu entkommen ist. Die Aspekte Dauer, Ausharren über Tage, sich Aussetzen und an die Wand zu stellen, sind bestimmend. Drei Tage bedeuten eine unendliche Langsamkeit vor einer existentiell angepackten Augenzeugenschaft, jenen Menschen die an diesem Gebäude/Ort vorbeigehen, vorbeifahren, es besuchen, dort verharren, der Schleifspur folgen.
Falkner stellt sich an die Wand und vollführt ein todernstes Spiel ...

Der Weg der Yearning Creature #1 führt zuerst rund um das Gebäude des FORUM STADTPARK, dann an seiner Vorderseite links vom Eingang auf dessen Dach, über dieses in den Innenraum des Forum Stadtpark, also in jeden Winkel sowohl an der Außenseite als auch Innen - und schließlich an jenen Ort der von beinah allen Seiten einsehbar ist eine Art Aquarium darstellt, das Zentrum des Gebäudes in dem dann das Finale dieses Stationendramas stattfinden wird, der Epilog.

Falkner ist während dieser 72 Stunden mit Kontaktmikrophonen „verkabelt", diese Yearning Creature übermittelt den Betrachtern/Besuchern/Passanten beständig Geräusche ihrer „Schleifspur einer Vergeblichkeit". Selbst wenn sie auf ihrem Weg einmal nicht gleich zu sehen sein sollte, hört man sie über die beiden Lautsprecher am Eingang zum Forum Stadtpark. Sie gibt eine Tonspur von sich, die sie in Verbindung mit dem Gebäude und seinen unterschiedlichen Materialien, dem Stoff des Kleides das sich aufzulösen beginnt, dem Schreiben mit Kreide und schließlich ihrer Worte erzeugt. Diese Tonspur wird auch Teil der Schlussperformance/Epilog sein.
Komposition/Klangregie: Anna Sophie Reyer. 

Die Performance/Installation ist in Prolog & Epilog gefasst. Im Zuge dessen wird 
Manifest-23 / EIN TODERNSTES SPIEL VOLLFÜHREN - Man folgt dem der liebt. Lautlos.
verkündet.

Falkner arbeitet während dieser drei Tage an einer Formel. Eine Art Weltformel, Sehnsuchtsformel. Malt mit Kreide Fragmente dieser Formel auf Pflaster, Hauswand, Fensterscheiben, entlang dieses Weges der Yearning Creature, Versuche sich zu erinnern, eine  Folge von Buchstaben, Zahlen, Zitaten u.ä.
Grundmotivik von THIS IS THE STORY. Yearning Creatures #1 ist der ausgelieferte Mensch, seine maßlose monströse und absolute Verlassenheit, der kreatürliche apokalyptische Kern, die Totalität des Mangels. Leben und Verletzung im Gegensatz zum Tod, der Unschuld und des Vergessens. Utopie und letztlich das Scheitern an einer viel zu großen Idee. Die Sprache/Textmaterial hat einen feierlichernsten hymnischen Ton, lyrisch bis abstoßend, die Totalität des Mangels, die Erzählordnung des Mangels ...

Bücher

A Fucking Masterpeace Kaltschweißattacken

A Fucking Masterpeace A Fucking Masterpeace

Falkner II Falkner II

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In diesem Fall überbringe ich selbst ihnen das Buch egal wann und wo auf der Welt. Sie schlagen mir die Bedingungen die Lokation den Erdteil die Stadt was auch immer vor versuchen mich dafür zu begeistern ich sage zu und sie kommen für die anfallenden Kosten auf ...