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THE EXECUTION OF LUDWIG
Eine theatralische Hymne

dreitägige Performance & Installation 

7.-10. November 2006


Ort: MAK-Säulenhalle
(Museum für Angewandte Kunst, Wien)


In dieser dreitägigen Performance wurden die Themen Macht, Machtvakuum, Willkür, Gehorsam, Abhängigkeit und Gewalt variiert. Die Anwesenden wurden an diesem Abend in eine Zwangssituation gebracht, die zwischen den Elementen Totalität und Schauprozess oszillierte. Falkner selbst ist Zeremonienmeisterin, Überbringerin und Verkünderin ihrer eisigpathetischen Etüde, die in eine militantsexuell konnotierte Utopie ausartet, an deren Ende sie schließlich exekutiert wird und liegen bleibt. Eine Pilgerstätte entstand. Revolte, Realisierungsmöglichkeiten von Totalität, die Leuchtkraft einer Gesetzgebung, aus dem Untergang ein Fest machend ...
(Auftakt im Rahmen der MAKnite: 7. November 2006, 21 Uhr, Museum für Angewandte Kunst, Säulenhalle; Falkner blieb dann drei Tage lang, bis 10. November in der Säulenhalle des MAK liegen).

 

Photo: Erwin Peter Pani.

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Photos:
Alessandra Appel-Palma (1-11); Erwin Peter Pani (12-15, 17, 18); Elke Krystufek (16).

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Unsichere Kantonisten geschwärzte Stellen es ist Zeit sich zu ergeben Falling in Love.
Eine Decke über das abgemagerte Hinterteil spannen der Jubel der Herzen Optimierungsdrang wie das ist sich wieder sehen wollen.

Über das Gesicht gehen Spuren hinterlassen in der Nacht durch Felder laufen auf denen mehrere hundert Stiere stehen.
Wir sterben füreinander.
Sorgfältig zugerichtet.
Made in Heaven im Bedarfsfall ein Gleichnis auch dafür verachte ich euch nichts als edler Glaube Bündnistexte ausarbeiten ein Schreiben über den Tisch gereicht.
Mir ein Lied singen!

Je einer schlägt einen Vordermann tot.
A little bit stronger.
A little bit thicker.
A little bit.
A little bit of Torture helps.
Bring the Boys home.
Mich sehen und jubeln sanft erschöpft Beifall spenden I dont train Girls nur wenn ich euch ins Ohr flüstere es sei Zeit zu gehen werdet ihr dies tun.

Kommt wir bauen eine Stadt!
Am offenen Herzen!

 

M.Falkner

verkündet am:
07.11.2006
in der MAK Säulenhalle (Museum für Angewandte Kunst, Wien)

(im Rahmen Michaela Falkners Performance
„The Execution of Ludwig. Eine theatralische Hymne")


 

Es müsse im Sommer gewesen sein welches Jahr keine Ahnung den Schlachtruf auf den Lippen: „I want You!"
Vierzigtausend Küken im Stall von der Straße aus auf einen Feldweg abbiegen dort hinten hab Ich ihn gefunden und mit ernsthafter Hingabe erzogen.
Seither bewacht er die russgeschwärzten Jalousien.
Ich kenne mich verdammt gut aus mit Hunden!

Den Mundharmonikabügel vor dem Kinn die Band im Rücken.
Wie verliere Ich auf hinterhältigst schöne Weise eines meiner Beine?

Der sich weil er Obertöne liebt in einen Krug verwandelt hatte wo andere gleich aufgaben oder sich erhängten.
Auch Ludwig lies sich Verletzungen bescheinigen.
Die Beine krumm unbrauchbar turne Ich von Tisch zu Tisch hätte Ich Flügel könnte Ich über die Gestalten dort fliegen.
Bang Bang.

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