Von Falkner geschaffen um mit ihr zu sein. In den in diesem Zyklus geschaffenen Werken tauchen diese Puppenwesen immer wieder auf.
Die von Falkner geschaffenen Wesen verdeutlichen, dass es zwischen Lebenden und Toten, zwischen Mensch und Puppe, zwischen Bild und Wirklichkeit keine festen Grenzen gibt. Es sind beschädigte Existenzen. Künstliche Objekte. Konstrukte. In der Performance & Installation macht uns die Konfrontation zwischen toter Figur und ihrem Scheinleben, sowie wirklich lebendigem Menschen zu schaffen. Insbesondere die Gegenüberstellung zu Falkner als lebenden Menschen.
Results tagged “Tod” from falkner7
„A Fucking Masterpiece" (Czernin-Verlag, 2005; ISBN: 3-7076-0073-4).
Eine Frau jagt in überhöhtem Tempo durch Szenen ihres Lebens. Schnelle Schnitte von der Geburt bis zu ihrem pompösen Begräbnis, das die Welt ihr zu Ehren schließlich abhält. Ein Stationendrama. Eine gespenstische Fee, subversivem Gebaren und dem Gebären einer großen Anzahl von Kindern verpflichtet. Gesetzlosigkeit. Immer wieder bricht unvermittelt Brutalität durch. Verstörende Bilder. Stimmungskontraste. Keinerlei Realitätsprinzip verpflichtet. Was sagt man und was lässt man weg?
Textauszug
Zwanzig Minuten wurde an der Hintertür verhandelt.
Umarme einen wildfremden Menschen.
Ein neuer Verbündeter vielleicht sogar eine große Liebe steht
plötzlich einfach da und bietet von sich aus den Tod an.
Mein Blick über eine Schulter hinweg.
„Für dich tu ich alles."
„Lage nicht aus der Ferne beurteilen."
Tell it again.
Ich war schockiert über meine Wissenslücke.
You can call me Bastard you can call me Friend.
Wie ein Prügelmädchen bekannte ich „Alles geht so schnell vorbei!"
Ein undefinierbares Knäuel liegt auf der Treppe ein Fuß ein Kopf ein abgewinkeltes Bein noch ein Kopf kurz vor halb Sechs früher Morgen Fußtritte Flügelschläge etwa hundertachtzig Zentimeter tief ist das Loch ohne die notwendige Perfektion.
Die Platzwunden sind von den Prügeleien.
Die Schnittwunden am Rücken sind von letzter Woche.
„Keine Ahnung!"
Über das Gesicht gehen Spuren hinterlassen.
Kopfunter im Wasser treiben.
Einmal noch.
Dienstagnachmittag den Korridor verlegen.
Sich eng an Abwurfstellen drängen.
Ist das eine Umarmung?
Es folgt eine zweite eine dritte eine Nähe die verpflichtet die Sekunde vor dem Schlag von was ich denn so träumte fragen sie.
Ein Turnbeutel erst einmal wie gelähmt dasitzen auf den Betrachter zustürmen mir schwere Arbeit zuteilen.
Fast zwei Meter groß erwidere ich.
Schmales verbeultes Wesen Heldin die aus nichts als dünner Haut zu bestehen scheint letztlich breche ich Euch doch allesamt das Herz das einsamste und angeschissenste Ding das ihr Euch vorstellen könnt.
Angel of hope!
Eine Sache auf Leben und Tod.
Songs with a little extra.
Du blutest, du blutest
Kaltschweißattacken
A Fucking Masterpeace
Falkner II