Manifesten und Utopien ist eigen, dass sie einen hohen Grad an Reduktion von Komplexität im gesellschaftlichen Bereich abbilden, sie fühlen sich dem Moment des Totalitären verpflichtet. Es sind dies idealistische Entwürfe ein utopisches Ausgreifen über die Wirklichkeit hinaus, utopischer Überschwang als Antriebskraft. Der Manifestierende ist einer, der ausschließlich auf Basis seiner subjektiven Präferenzen handelt, dass seine Maxime ein allgemein akzeptierter Prima-facie-Handlungsgrund würde.
Wirkliche Utopien sind weder harmlos noch erbaulich, sie treffen in ihrer Realisierung unweigerlich auf eine unüberwindliche Barriere. Interessant ist die ungeheure auch gewalttätige Kraft die in Utopien steckt - und dieser Aspekt lässt sich in Sprache und Bilder übersetzen.
Von Falkner geschaffen um mit ihr zu sein. In den in diesem Zyklus geschaffenen Werken tauchen diese Puppenwesen immer wieder auf.
Die von Falkner geschaffenen Wesen verdeutlichen, dass es zwischen Lebenden und Toten, zwischen Mensch und Puppe, zwischen Bild und Wirklichkeit keine festen Grenzen gibt. Es sind beschädigte Existenzen. Künstliche Objekte. Konstrukte. In der Performance & Installation macht uns die Konfrontation zwischen toter Figur und ihrem Scheinleben, sowie wirklich lebendigem Menschen zu schaffen. Insbesondere die Gegenüberstellung zu Falkner als lebenden Menschen.